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VIEHVEREDELUNG ERFAHRUNGSBERICHTE



Fermentgetreide®

Die Auswirkung der Brotgetreidesäuren

auf den Hoforganismus

 Landwirt Richard Nolle-Buschmann 

 

Die Auswirkung von Brotgereitedesäuren auf den Hoforganismus:


Vorstellung:
Mein Name ist Richard Nolle-Buschmann, meine Familie bewirtschaftet einen Ackerbaubetrieb mit ca 70 ha in Ostbevern; das liegt im Kreis Warendof im östlichen Münsterland. Neben dem Ackerbau betreiben wir  Schweinehaltung im geschlossenen System. Wir halten etwa 100 Sauen und deren Nachzucht zur Mast.

Wann wurde der Betrieb umgestellt?
Ende 1998/Anfang 1990 stellten wir uns die Frage, ob der Einsatz von Medikamenten im damaligen Umfang, weiterhin so möglich und sinnvoll sei, oder ob wir andere Wege suchen müssten. Wir hatten damals jährlich Kosten zwischen 20.000,- und 25.000,- DM.
Hinzu kam, dass bei den Sauen eine neue Krankheit auftrat, die man heute PRRS nennt, und die zur Folge hat, dass die Sauen seine Frucht verlieren oder Kümmerer gebären. Gegen diese Erkrankung gab es zu dem Zeitpunkt kein wirksames Medikament. Durch Zufall erfuhren wir von der Firma Kanne. Nach Rücksprache mit Herrn Kanne fuhr ich mit 5 Eimern a 30 kg Fermentgetreide Flüssig im Kofferraum nach Hause.

Anfang:
Der erste Einsatz wurde im Ferkelstall gemacht.
Nach einer Woche war deutlich zu sehen, dass die Tiere sich erholten. Daraufhin weiteten wir den Einsatz von Fermentgetreide auf den ganzen Schweinebestand aus.
Gleichzeitig bearbeiteten wir unseren neu angelegten Garten nach dem Kannenprinzip.
Nach Anfangsschwierigkeiten wurden wir hier erfolgreicher und somit stand für uns fest, dass wir auch auf dem Acker mit Fermentgetreide Flüssig arbeiten wollten.

Was ist Fermentgetreide?
Das Brotsäureprodukt Fermentgetreide Flüssig enthält in biologisch aufgeschlossener Form alle Lebensstoffe des ganzen Getreidekorns in einem natürlich entstandenem milchsaurem Gefüge mit aktiven Fermenten und entwicklungsfähigen Brotsäurebakterien.

Was macht Brotsäure:
Die Brotsäure ist gut für Haut, Darm und Blut und somit für das Wohlbefinden des gesamten Organismus.

Das Enzym Phytase:
Ein interessantes Enzym in Bezug auf die Tierhaltung ist das Enzym Phytase, dass das im Getreide enthaltene Phytin aufschließt.

Was ist Phytin?
Phytin bremst die Aufnahme von Mineralstoffe, Spurenelementen und von Vitamin B1.

Phytin ist der Schutz für den Energiespeicher des Saatgetreides. Beim Keimvorgang wird es verbraucht und es entstehen andere wichtige Elemente aus dem Phytin.

Wir wird Phytin abgebaut?
Das Fermentgetreide leitet mit seinen Enzymen den Abbau des Phytin ein. Somit kann der Gehalt an Mineralstoffen (besonders Phosphor) und Spurenelemten besser ausgenutzt werden. Die Mineralstoffe werden in einen natürlichen Gellatverband aufgenommen.

Wie kommt es zu den Krankheiten?
Es stellt sich die Frage, wie es in der heutigen Zeit zu den verheerenden Rückfällen bei Infektionskrankheiten kommt, die erst leicht, später jedoch an Heftigkeit zunehmen.

Leistungsförderer:
Durch den Einsatz von antibiotischen Leistungsförderern in den 70er, 80er und 90er Jahren, sind die Viren, Bakterien und Pilze immun stark geworden.
Durch den Einsatz von Antibiotika und Antimykotika werden die vorhandenen Bakterien und Pilze schlagartig abgetötet. Doch einige widerstandsfähige Keime bleiben erhalten und vermehren sich immer schneller.
Beim nächsten Abwehrtief tritt dann eine noch heftigere Infektion ein.

Was ist geschehen, wie ist das möglich?
Durch den Einsatz von Antibiotika und Antimykotika werden Bakterien und Pilze in unglaublicher kurzer Zeit abgetötet und verbleiben als „Kadaver“ im Körper. Ihre Gifte und Leichen fallen in so großen Mengen an, dass die Ausscheidungsohrgange mit dem Abtransport und der Entfernung aus dem Körper überfordert sind.
Damit Lymphe und Blut nicht geschädigt werden, legt der Selbsterhaltungsmechanismus des Körpers den Bakterien- und Pilzmüll ab.

Folgen:
Kommt es häufiger zu einer Infektion mit folgender antibiotischer Behandlung, und somit auch zu großen Bakterienmüllablagerungen im Körper, wird auch das Bindegewebe überlastet.
Somit gelangen die Bakteriengifte wieder über das Blut und die Lymphe in das Organsystem.
Die Folge davon sind chronische Erkrankungen, mit denen wir heute bei Menschen, Tiere, Pflanzen und im Boden zu kämpfen haben.

Behandlung:
Wir setzen Fermentgetreide Flüssig und Brottrunk ein und erreichen damit das Wohlbefinden unserer Tiere!

Der praktische Einsatz von Brottrunk und Fermentgetreide Flüssig in unserem Betrieb:

Einsatz von Fermentgetreide
Fermentgetreide Flüssig setzen wir in g/Tier/Tag ein. Bei der Flüssigfütterung oder in der Trockenmischung bei einmaligem Futtermischen ist das nicht immer möglich, da die Tiere unterschiedliche Futtermenge aufnehmen.
Günstiger ist es eine Phasenfütterung durchzuführen, oder nach dem Gießkannenprinzip zu verfahren.
Wird Fermentgetreide Flüssig in trockenes Mehl eingemischt, muss die Mischung nach 3-4 Tagen verbraucht sein, weil sich die Brotseäurebakterien im trockenen Mehl abbauen.
Für Futtermischungen, die für einen längeren Zeitraum hergestellt werden, verwenden wir Fermentgetreide Pulver.

Wirkung von Fermentgetreide
Nachdem wir täglich Fermentgetreide verabreicht hatten, konnten wir nach 2 Monaten bei unseren Sauen beobachten dass die Haut besser wurde und sich reinigte.

Einsatz im Betrieb bei Sauen:
Unserer Sauen im niedertrageneden Bereich bekommen 100ml Fermentgetreide Flüssig.
Bei Problemgeburten geben wir 2-3 Tage 500-1000 ml Fermentgetreide Flüssig.
Danach wird mit 100 ml pro Tier/Tag weiter gefüttert.

So konnten wir Probleme mit MMA bewältigen

Einsatz bei Saugferkeln:
Die Saugferkel gedeihen gut, wenn wir Fermentgetreide Flüssig in kleinen Schalten, die wir täglich erneuern, zum Trinken anbieten.

Einsatz mit Brottrunk bei Babyferkeln:
Für gepresstes Ferkelfutter setzen wir bei unseren Babyferkeln 0,75-1,5 % Fermentgetreide Pulver ein.

Mastschweine:
Unsere Mastschweine erhalten über die Flüssigfütterung 40-80 ml Fermentgetreide Flüssig pro Tier/Tag, oder 2,5 & in der Trockenmischung.

Vernebeln von Brottrunk:
Gute Erfahrungen haben wir mit dem Vernebeln von Brottrunk gemacht. Hierbei nehmen die Tiere die Brotseäurebakterien über die Atemwege auf. Außerdem verbessert sich die Stallluft.
Für 150 Tiere verwenden wir 11 Brottrunk, der mit einem Kompressor und der dazugehörigen Spritzpistole einmal wöchentlich vernebelt wird.
Bei hohen Infektionsdruck vernebeln wir auch häufiger.

Leistungsförderer:
Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es bei einem Einsatz von Fermentgetreide und Brottrunk wichtig ist, dass keine antibiotischen Leistungsförderer im Futter enthalten sind, weil die Brotseäurebakterien dadurch instabil werden.

Desinfektion nach der Stallreinigung:
Wir verwenden in unserem Betrieb keine Desinfektionsmittel mehr. Nach der Stallreinigung wird der Stall mit Brottrunk vernebelt, um eine positive Bakterienflora im Stall zu haben.

Auswirkung der Brotgereitedesäuren auf den Hoforganismus

Folgende Wirkungen des Fermentgetreideeinsatzes auf die Gülle:
im Stallbereich haben wir neben einer besseren Tiergesundheit auch noch viele andere positive Effekte erzielt.
Die Gülle ist wesentlich fließfähig geworden, weil sich die Schwimmschichten aus Kot auflösen.
Dadurch haben wir viel weniger Fliegen im Stall, denn die legen ihre Brut in den Schwimmschichten ab. Der Ammoniak in der Gülle wird gebunden, dadurch ist die Luft im Stall angenehmer, sowohl für die Tier, als auch für uns.
Auch im Außenbereich ändern sich die Luft, man bemerkt kaum noch, dass auf dem Betrieb Schweine gehalten werden.
Die Gülle ist so homogen und pflanzen verträglich geworden, so dass sie keine ätzende Wirkung mehr hat. Das ermöglicht es uns sogar bei hoher Sonneneinstrahlungen Gülle in unser Getreide auszubringen.

Somit können wir einen weiteren Effekt der Gülle nutzen:
Wir bringen teilweise bis zu 3 mal Gülle in unser Getreide aus, dass sind ca. 25-33 Kubikmeter pro ha/Jahr. Im Frühjahr nutzen wie so den Fungizideffekte der Gülle aus. Die fermentierte Gülle stärkt das Getreide, so dass Pilze weniger Angriffsmöglichkeiten haben. Messungen haben außerdem ergeben, das wir aus unserer Gülle eine Stickstoffausnutzung von bis zu 80% erreichen.
Das Fermentgetreide wirkt mit seinen Enzymen wie synthetische Phytase. Es ist nun insofern besser, das durch das Fermentgetreide nicht nur 20% des Phosphors aus der Gülle verschwinden, sondern sogar bis zu 60%. Der Phosphorgehalt unserer Gülle liegt im Durchschnitt bei 1 kg pro Kubikmeter, vor Einsatz von Fermentgetreide lag er bei 3,2-3,8 % pro Kubikmeter Gülle.
In der Endmast ist es möglich, weniger energiereiches Futter zu geben (bis zu 12,5% Rohproteine), durch sinkt der Stickstoffgehalt der Gülle.

 Ist der Einsatz von Brottrunk und Fermentgetreide zu bezahlen?

Im Tierbereich:
Ich denke wir können sagen, dass die gute Bakterienflora bei uns Überhand genommen hat.
Medikamente werden nur bei kranken Einzeltieren bei Bedarf verabreicht.
Somit haben wir heute jährliche Tierarztkosten von ca. 750 Euro., die wir für die Eisenbehandlung der Saugferkel und eben für gelegentlich benötigte Medikamente verwenden.

Unserem Futter werden auch keinerlei futterkonservierende Säuren zugesetzt.
Wir erreichen auch eine besserer Nährstoffausnutzung des Futters.
1/3 der Kosten des Einsatzes im Tierbereich können wir eindeutig dem Ackerbau zurechnen.
Wenn wir uns noch an die Auswirkungen des Fermentgetreide auf die Gülle erinnern, sind die Kosten in der Schweinehaltung aufgefangen.
Der Einsatz trägt sich praktisch von selbst.

Einsatz im Boden:
Durch den Einsatz der fermentierten Gülle gelangen die Brotsäurebakterien zu den Pflanzen und in den Boden. Die Bodenstruktur wird lockerer und wirkt wie ein Schwamm.
Krankhafte Pilze, die durch die Erntereste in den Boden gelangen, werden abgebaut. Die Bodenlebewesen vermehren sich. Die Erntereste werden im Boden schneller umgesetzt und stehen so der nachfolgenden Frucht als Nährstoff zur Verfügung. Wir konnten den Einsatz von chemischen Fungiziden (Mittel zur Bekämpfung von Pilzen) so verringern.

Einsatz auf der Pflanze:
Bei der Getreidesorte Weizen, Triticale, Hafer, Gerste, Roggen sowie unseren Erbsen führen wir 2-3 Behandlungen mit 15 kg Brottrunk, 3-4 kg Quarzmehl und 5 kg Melasse pro ha durch.
Mit dem gleichen Verfahren haben wir auch gute Erfahrungen im Kartoffelanbau und bei der Erdbeeren gemacht.
Damit vermeiden wir den Befall mit Pilzkrankheiten jeglicher Art, und die Behandlung ist wesentlich günstiger, also sich mit den Auswirkung von verpilzten Getreide im Futter herumzuschlagen.

Getreideheizung:
Wir beizen möglichst unser gesamtes Saatgut selbst (Getreide/Erbsen).
Die Beize soll das Saatgut im Boden schützen, und in der Regel kann man daher Saatgut nur chemisch gebeizt beziehen.
Wir haben jedoch gute Erfahrungen mit einer Beize aus Fermentgetreide Flüssig (80 %), Melasse (2 %) und Gesteinsmehl (18 %) gemacht.
Aus den Zutaten setzen wir mindestens 5 Stunden vor dem Beizvorgang eine Mischung an. Das Getreide wird in die Speisemühle (Betonmischer) gegeben und mit der Beizflüssigkeit verment, bis alle Körner angefeuchtet sind und anschließend wieder in Säcke oder mit der Schnecke in bigpacks gefüllt. 
Die Aufwand menge richtet sich nach der Getreideart, 3-4 l pr dz.

Die Wirkung:
Beim Aufgehen hat das Getreide einen etwas helleren Farbton und die Bestockung dauert im Frühjahr etwas länger.
Das Getreide bleibt im Wuchs ca 10-15 cm kürzer.
Die Halme werden stabiler und dicker, die Ähren sind gleichmäßiger ausgebildet.
Getreide, das im Herbst früh gesät wurde, hat einen geringeren Befall mit Läusen und Mehltau.
Außerdem sind die geringeren Beizkosten interessant.

Fazit:
Je länger wir mit dem Fermentgetreide arbeiten, desto mehr erkennen wir die Zusammenhänge zwischen Mensch, Tier, Pflanzen und Boden und sind von ihnen fasziniert.

Weitere Informationen können Sie über unser Kontaktformular anfragen, Sie haben aber auch die Möglichkeit uns direkt anzurufen:

Robert Hubert
Koeckelwick 57
48691 Vreden
Telefon: 0170 / 2700971
E-Mail: support@viehvermittlung.de

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!



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