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VIEHVEREDELUNG ERFAHRUNGSBERICHTE



Fermentgetreide®

Anwendung in der Milchviehhaltung

Gut -Ogrosen, ökol. Landbau,
Mitglied im ökol. Anbauverband: Verbund Ökohöfe-Nordost
Toni und -Heiner Lütke Schwienhorst GbR, Dezember 2009

In unserer Milchviehhaltung – 120 Milchkühe und 140 Nachzucht-bzw Mastfärsen- setzen wir seit Betriebsgründung (1991) intensiv Kanne Fermentgetreide Flüssig ein. Unsere Landwirtschaft wird nicht nur biologisch betrieben, sondern in der Milchviehhaltung verzichten wir auch auf Antibiotika. Dazu haben wir uns gegenüber der Molkerei verpflichtet und erhalten dafür einen Aufschlag zum Milchpreis. Die Milchleistung, mit sehr niedrigem Getreideeinsatz, bei 5000 kg/Jahr.
Im Sommer haben wir die Anwendungen, um das Zitzendippen mit Fermentgetreide flüssig, erweitert und hatten dabei doch ein sehr erfreuliches Ergebnis. Aus diesem Anlass möchte ich einmal kurz beschreiben, wie wir das Fermentgetreide bei unseren Rindern einsetzen.

  • Alle Milchkühe bekommen täglich 0.3 l Fermentgetreide flüssig

  • Alle Kühe bekommen direkt nach der Kalbung 4 l Fermentgetreide flüssig. Es ist wichtig den Kühen das direkt nach der Kalbung anzubieten, denn dann nehmen sie es sehr gut an.

  • Alle Kranken, alle Stoffwechselkranken, appetitlosen Tiere bekommen über mehrere Tage Fermentgetreide flüssig in großen Mengen, ca 5 l täglich. Diese Krankheitsfälle treten bei uns allerdings sehr selten auf.

  • Panaritium, eine Klauenranendündung tritt bei uns auch nur sehr sporadisch auf. Im Krankheitsfall reiben den Fuß mit Fermentgetreide flüssig ein und haben damit gute Ergebnisse. In wenigen Fällen ist der Genäsungsverlauf auch schon mal etwas langwieriger.

  • Milchkühe mit einem erkrankten Euterviertel werden nachdem gründlichen ausmelken intensiv mit Fermentgetreide flüssig eingerieben. Hierbei haben wir ganz gute Heilungserfolge, aber nicht jede Behandlung führt zu einer vollständigen Genesung.

  • Durchfall-kranke Kälber erhalten bei uns über 2 bis 3 Mahlzeiten statt der Kuhmilch ca. 30 Gramm Fermentgetreide (Pulver) aufgelöst in 3l warmes Wasser. Das führt, man kann fast sagen, in jedem Fall zur Genesung. Kälberverluste auf Grund von Durchfallerkrankungen gibt es bei uns nicht mehr.

  • Zur Silagebereitung verwenden wir Fermentgetreide flüssig. Auf ca 5 t frisches Siliergut, verteilen wir etwa 10 l Fermentgetreide flüssig. Der Siliererfolg, das bescheinigen uns auch immer wieder die Futtermitteluntersuchungen ist sehr gut. Wir haben an der Anschnittkante keine bzw. nur eine sehr geringfügige Nacherwärmung. Da unser „Impfmittel“ zu so guten Ergebnissen führt, habe ich auch noch keine Alternativprodukte ausprobiert – wir haben das Beste. Natürlich bemühen wir uns auch alle Regeln der Silagebereitung (Schnittzeitpunkt, Anwelkungsgrad, Sauberkeit, Verdichtung etc,) optimal einzuhalten.

  • Die Rinderhaltung ist eine Laufstallhaltung auf Stroh., lediglich im Vorwartehof des Melkstands gibt es Spaltenböden. Die dort anfallende Gülle wird zwei mal wöchentlich mit jeweils 10 l Fermentgetreide flüssig beimpz. Das Fermentgetreide kommt hier zum Einsatz, weil viel mit Gülle arbeitenden Betriebe die Erfahrung gesammelt haben, das mit Fermentgetreide beimpfe Gülle besser verrottet (aerobe Prozess werden unterstützt) und diese bei der Ausbringung dann erheblich weniger stinkt.

     

Zitzendippen

Im laufe der letzten Jahre hat sich unser Eutergesundheitsstatus kontinuierlich verschlechtert. Hohe Zellzahlen, dass heisst viele körpereigene Zellen iun der Milch, die dann eine Entzündung anzeigen, zu viele Kühe mit nicht komsumfähiger Milch; zu viele Mastitsfälle; zu viele Kühe mit einem schwere Mastitisverlauf.

Im Sommer konnten wir das Problem nicht weiter ignorieren. Wir haben einige Möglichkeiten herausgesucht, mit denen wir die Situation verbessern wollten. Das Zitzendippen mit Fermentgetreide flüssig war die erste Maßnahme.
Da ich von einigen Milchviehaltern die schlechte Referenzen zum Zitzendippen kannte, hatte ich bislang das Dippen zur Euterpflege noch nie in Bertacht gezogen. Als ich dann aber zufällig auf eine „Schaette“ Werbung zum „Laxa.Dipp“ gestoßen bin, wollte ich ausprobieren, ob mit Fermentgetreide flüssig eben solche Resultate zu Stande kommen.
Wir haben seit dem wir mit Fermentgetreide flüssig dippen – Juli 2009 – (wir setzen dem Fermentgetreide flüssig etwa 10% Speiseöl zu) erheblich weniger Mastitisneuinfektionen und die Anzahl der drastischen Krankheitsverläufe ist ebenfalls sehr auffällig stark zurück gegangen.
Darüber hinaus haben wir dann im Herbst mehrerer Tiere mit einem dauerhaft schlechten Euterstatus gemerzt, und wir behandeln die Milchkühe mit einer homöopathischen Nosodentherapie.
So eine bedeutende Verbesserung der Eutergesundheit durch das Zitzendippen mit Fermentgetreide flüssig hatte ich nicht erwartet.

Unsere Anwendungen bestätigen, dass mit dem Ferment-Getreide in vielen Fällen Gesundheit erhalten und wieder hergestellt werden kann. Für uns ist das ein starkes, unverzichtbares Betriebsmittel.

Heiner Lütke Schwienhorst

Weitere Informationen können Sie über unser Kontaktformular anfragen, Sie haben aber auch die Möglichkeit uns direkt anzurufen:

Robert Hubert
Koeckelwick 57
48691 Vreden
Telefon: 0170 / 2700971
E-Mail: support@viehvermittlung.de

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!



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