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VIEHVEREDELUNG ERFAHRUNGSBERICHTE



Fermentgetreide®

6 Monate Feldversuch in der Pferderpfütterung
 

6 monatiger Feldversuch in der Pferdefütterung
mit Kanne Fermentgetreide
Versuchsdurchführung: Frau Dr. Tammer, Königswinter/Ittenbach

Fragestellung dieser Arbeit

In einem Feldversuch sollte die Wirkung von Kanne Fermentgetreide auf Darmparasiten, auf den Mineralstoffhaushalt sowie den allgemeinen Gesundheitszustand anhand bestimmter Blutparameter untersucht werden.
Darüber hinaus wurden auch die nicht messbaren Eindrücke wie Futterzustand, Bemuskelung, Haarkleid, Trainingszustand und Turnierleistung festgehalten.
Um den Betriebseinfluss gering zu halten und Zufälligkeiten weitestgehend auszuschalten, wurden als Versuchsorte 4 verschiedene Betriebe mit unterschiedlichen Haltungs- und Fütterungsbedingungen gewählt.

Es sollte der Einfluss von Kanne Fermentgetreide

  1. auf die Entwicklung des Darmparasitenbefalls überprüft werden.
    Dazu wurden vor Versuchsbeginn und 1x monatlich während des Versuches Kotproben entnommen.

  2. auf den Mineralstoffhaushalt untersucht werden.
    Dazu wurden vor Versuchsbeginn und im weiteren 1x monatlich Blutproben entnommen.

  3. Auf den „allgemeinen Gesundheitszustand“ der Pferde dargestellt werden.
    Dazu wurden vor Versuchsbeginn und wie zuvor Blutproben entnommen.

Zu 1:
Die Fragestellung bezog sich nicht auf spezielle Wurmarten sondern die Verwendung allgemein.

Zu 2: 
Zu Überprüfung des Mineralstoffhaushalt wurden die Mengenelemente Phosphor (P), 
Kalzium ( C ), Magnesium (Mg), Kalium (K) und Natrium (Na) bestimmt.

Zu 3:
auf den „allgemeinen Gesundheitszustand“ wurde Anhand folgender Blutparameter überprüft:
- Enzyme,Aspartat-Amino-Transfersa (AST) – nach früherer Nomenklatur GOT, Glutamat-Oxalecctat-Transaminase, Gama-Glutamyltransferase (y-Gt=, Lactadehydrogenase (LDH), Creatincenase (CK) – auch CPK, Creatinphosphokinase,
- Metaboliten: Bilirubin (Bili), Cholesterin (Chol), Harnstoff (hst).


Zusammenfassung

Das Fermentgetreide flüssig hat gezeigt, dass es die Darmflora sehr günstig beeinflusst.
Dadurch wird die Verdaulichkeit der übrigen dargereichten Futtermittel erhöht. Durch die Milieuveränderung im Darmlumen wird nicht nur die Futterverwertung, sondern auch die Resorption der Mineralstoffe verbessert.

Die Messungen bestimmter Blutenzyme und Metaboliten haben gezeigt, dass Störungen der dadurch erfassten Organe günstig beeinflusst wurden. Da das Kanne Fermentgetreide keine unmittelbaren Einfluss auf die jeweiligen Organe hat, handelt es sich hier um die indirekte Wirkung, nämlich auf dem Wege der Gesundung der stark belasteten Darmflora der Pferde. Durch Entgiftungshilfen, die das Kanne Fermentgetreide im Darm offensichtlich leistet, kommt es zu einer weniger starken Beanspruchung der Leber (ATS, y-Gt, Bilirubinwerte). Die Entlastete Leber kann die Abwehrlage und Vitalität des betreffenden Pferdes steigern. Kennzeichen hierfür waren das schnelle Verschwinden von Hautpilzinfektionen (verbesserte Hautfunktion) und gesteigertes Hufwachstum (verbesserte Mineralstoffresorption). Nicht messbare Beobachtungen waren glänzenderes Haarkleid, besserer Futterzustand bei schwerfütterigen Pferden., erhöhter Muskelzusatz, höhere Kondition und erfolgreiche Turniereinsätze.

Letztgenannte Beobachtungen können auch durch die positive Wirkung des Kanne Fermentgetreide auf den Wurmbefall der Pferde begründet werden.

Die Untersuchungen haben gezeigt, dass am Ende der 6 Monate dauernde Versuchsanstellung der Nachweis von Würmer und -eiern im Kot der Pferde auf dem gleichen Niveau lagen wie zu Beginn.

Da die Pferde 3-4 Monate vor Versuchbeginn letztmalig entwurmt wurden, blieben sie demnach insgesamt mindestens 9 Monate ohne chemische Wurmmittel, dennoch blieben sie prozentual auf dem gleichen Level wie zu Versuchsbeginn.

Wegen des wellenförmigen Verlaufs des Beifallnachweises im Kot und der Tatsache, dass die Starkausscheider am Ende des Versuches nicht die gleichen Tiere wie zu Versuchsbeginn waren, kann angenommen werden, dass durch Fermentgetreide das Darmmilieu so verändert wird, dass den Darmparasiten die Lebensbasis entzogen wird.
Der immer wieder festzustellende gehäufte Anstoß von Würmern und -eier käme dann einer Verdünnungsgrade gleich, die den Wurmbefall im laufe der Zeit auf ein so geringes Maß zurückdrängen würde, dass der Einsatz chemischer Wurmmittel überflüssig würde. Diese Annahme müsste allerdings durch einen Langzeitversuch erhärtet werden.

Im Rahmen dieses Versuches konnte bewiesen werden, dass durch die Zufütterung von Kanne-Fermentgetreide die Entwicklung der Darmparasiten stark gehemmt wurde. Insbesondere die Zuchtstuten ist dieser Erkenntnis interessant, da wegen der Trächtigkeit mit chemischen Wurmmitteln äußerste Vorsicht geboten ist. Eine negative Wirkung von Kanne Fermentgetreide konnte dagegen in keinem Fall bemerkt werden. Durch die direkte verbessernde Wirkung des Kanne Fermentgetreide auf die Darmflora, können viele nachgeordnete positive Wirkung wie verbesserte Futterverwertung, gehemmte Darmparasitenentwicklung, gesteigerte Mineralstoffresorption und dadurch stabilere Abwehrlage und gesteigerte Vitalität auf das Kanne-Fermentgetreide zurückgeführt werden.

 

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Robert Hubert
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